Ablauf

Als Erstes wird ein kostenloser Besichtigungstermin vereinbart, da jede Wohnung und jedes Haus natürlich unterschiedlich sind und wir uns vor Ort ein Bild machen müssen. Der Arbeitsaufwand hängt von vielen Faktoren ab, wie z.B. Größe der zu räumenden Flächen, die Etage(n), der Weg zum Parkplatz, die Zugänglichkeit, mögliche zusätzliche Arbeiten und natürlich, wieviel Mobiliar und Schrankinhalte etc. sich in dem jeweiligen Objekt befinden. Da wir selber nichts verkaufen und somit auch keine Wertanrechnung machen, vermitteln wir bei vorhandenen Antiquitäten, Sammlungen, Gemälden u.s.w. sehr gerne an einen vertrauenswürdigen Antiquitätenhändler.

Nach der Besichtigung erhalten Sie umgehend einen Kostenvoranschlag von uns. Dieser setzt sich zusammen aus dem Preis für unsere Dienstleistungen plus ggfs. zusätzlichen Posten wie das Einrichten einer Halteverbortszone etc. 

Sofern Sie uns für Ihren Auftrag ausgewählt haben, erhalten Sie einen Dienstleitungsvertrag und ich beginne mit
der Vorab-Organisation der Spendenverteilungen von wiederverwertbaren Möbelstücken etc. anhand von Fotos, welche ich während jeder Besichtigung mache. Hierfür benötige ich jeweils 1-2 Wochen Vorlaufzeit, damit wirklich so viel wie möglich gespendet werden kann.

Kurz vor Beginn der Entrümpelung findet die Schlüsselübergabe statt und am vereinbarten Termin beginnt unser Team mit der Haushaltsauflösung. Wir arbeiten zumeist im 3er- oder 4er-Team. Bei größeren Objekten ab 250 m² auch mal im 5er- oder 6er-Team. Je nach Aufwand und Bedarf.

Zuerst werden alle Schrankinhalte und sonstigen Kleinteile vorsortiert. Wir haben viele "Spenden-Kategorien" und alles, was wiederverwertet werden kann, wird in Kartons verpackt und später an diverse Vereine etc. gespendet. Dabei werden zerbrechliche Teile wie Gläser, Porzellan, Vasen etc. Stück für Stück ordentlich in Knüllpapier gewickelt. Der Müll wird natürlich ebenfalls ordnungsgemäß sortiert und getrennt in Papier, Glas, Metall, Grüner Punkt, Kabel, Problemstoffe, Bauschutt und Restmüll.

Danach werden die Möbel abgebaut, wobei auch hier alles (was gespendet wird) so auseinander genommen wird, dass die Abnehmer es später auch wieder aufbauen können. Die einzigen Dinge, die leider meistens doch auf dem Recyclinghof landen sind große Wohnzimmerschrankwände, sehr massive, sperrige Kleiderschränke und Mobiliar aus Eiche(-Rustikal). Für die allermeisten anderen schönen Möbelstücke und sonstigen Dinge haben wir großartige Abnehmer, mit denen wir schon lange zusammenarbeiten. Die größeren und vorab zugeteilten Möbel werden während der Auflösung direkt vor Ort von einigen Vereinsmitarbeitern abgeholt, kleinere Dinge bringen wir auch selber zu den Vereinslagern.

Wenn die Wohnung / das Haus dann geräumt ist, werden ggfs. die zusätzlichen Arbeiten wie z. B. die Entfernung von Wandvertäfelungen erledigt und natürlich die Demontage aller Lampen, Jalousien etc. Zum Schluss wird ordentlich gefegt bzw. Staub gesaugt und das Objekt wird leer und besenrein übergeben.

Für die Auflösung einer Wohnung benötigen wir im Schnitt 1 bis 3 Tage und für ein Haus 3 bis 5 Tage, wobei es immer auf Größe und Arbeitsaufwand ankommt. Bei gewerblichen Auflösungen ist die Dauer sehr unterschiedlich.

Dadurch, dass wir so viel spenden und der Großteil der Möbel etc. somit vorsichtig transportiert werden, denken die Nachbarn meist, dass grad ein Umzug stattfindet. Natürlich ist es dadurch auch lange nicht so laut, wie während einer konventionellen Entrümpelung. In 3,5 Jahren haben wir nur zweimal einen Container für Holz bestellen müssen. Beides waren Objekte über 200 m² und es war einfach sehr viel nicht mehr wiederverwertbares Altholz zu entsorgen.

Einige Tage nach Beendigung des Auftrages erhalten Sie von uns noch eine Auflistung, an wen all die schönen Möbel etc. gespendet worden sind. Somit ist auch für Sie alles im Nachhinein noch nachvollziehbar und transparent.

Wir setzen auf Nachhaltigkeit! Am Ende landet nur wenig auf dem Recylinghof und mit all den schönen, wiederverwertbaren Dingen können wir vielen Menschen eine große Freude bereiten! Sie werden weiterhin
genutzt, 
es muss dadurch weniger neu gekauft werden und gemeinsam mit den Auftraggebern wirken wir so
der "Wegwerfgesellschaft" jedes Mal ein Stückchen entgegen.